„Stories you´ll love“- Appempfehlung

Einige von euch kennen die App „Wattpad“ vielleicht schon, wenn nicht stelle ich sie euch nun vor:

Wattpad ist eine kostenlose E-Book-Plattform für Leser und Autoren. Allerdings handelt es sich bei den E-Books um selbstgeschriebene Bücher der registrierten Nutzer, wobei jeder Nutzer die Möglichkeit hat diese zu lesen oder eben auch selber welche zu veröffentlichen.
Diese Geschichten können wiederum von anderen gelesen, kommentiert, in die persönliche Bibliothek oder in die öffentliche Leseliste gestellt werden. Natürlich kann man auch für Geschichten voten. Ich finde an dem System besonders, dass auf die Kommentare der Leser meist eingegangen wird. Viele Autoren freuen sich über das Feedback und schreiben dies auch.

Ich selbst bin nun schon seit einigen Jahren auf dieser Plattform aktiv. Einige Bücher habe ich für mich entdeckt, andere fand ich nicht so berauschend, aber darauf muss man sich einlassen, da jeder die Möglichkeit hat seine Ideen zu veröffentlichen.
Was mich besonders fasziniert, ist, wenn einige Bücher online so große Erfolge erzielen, dass sie wirklich gedruckt und veröffentlicht werden.

Ebenso beeindruckend ist es, wenn einzelne Autoren tausende von Followern besitzen. Auf Wattpad kann man Autoren oder Freunden folgen und so beobachten für welche Geschichten sie stimmen oder ob sie ein neues Buch schreiben.

Auf der Plattform sind Bücher aus allen möglichen Genres vorhanden: Sience Fiction, Horror, Fantasy, Fanfictions und viele mehr. Die App hat inzwischen, laut Angaben des Herstellers, über zwei Millionen Nutzer.

Das Motto der App lautet: „Stories you´ll love“ (deutsch: Geschichten die du lieben wirst). Und ich habe schon ein paar gefunden.

Was mir allerdings teilweise die Laune verdirbt, ist, wenn Geschichten nicht beendet werden, bzw. wurden. Dann handelt es sich bei dieser nämlich wortwörtlich um ein Buch ohne Ende. Auch gibt es teilweise Fehler bei Aktualisierungen der App.
Aber an sich finde ich die Idee schön und auch ziemlich ausgereift. Man wird zwar nicht unbedingt berühmt, doch man erfährt, was andere von den eigenen Ideen halten. Außerdem kann man anhand der Platzierung des Buches in der Liste des jeweiligen Genres seine Population erkennen und mit ganz viel Glück bekommt man einen der jährlich verliehenen Titel.

Doch dies ist ja nicht die Hauptsache, sondern dass man Spaß daran hat die Geschichten zu lesen, oder eben die Eigene zu schreiben.

Kanntet ihr die App schon?
Was haltet ihr von der Idee der Entwickler?

Magdalena Tanneberger (9b)

2 Kommentare

  1. Schade, dass die Autorin/der Autor nicht genannt werden, denn Herr oder Frau Redaktion wird es ja nicht sein. Oder ist der Blog eine Plattform für anonyme Beiträge. Also einfach den namen unter den Artikel schreiben und schon ist jeder im Bilde. Selten gibt es Gründe, den namen nicht zu nennen. Aber dann muss er wenigstens der Redaktion bekannt sein.

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