Eine sehr soziale Skikursfahrt – mit Fotogalerie

Wer Herrn Y mobbt, kriegt Sozialpunkte.“ – Zitat eines Lehrers.

Jaja, diese Sozialpunkte haben uns die gesamte Fahrt verfolgt und werden es wahrscheinlich auch noch länger tun. Die Sozialnote macht nämlich einen großen Teil der Ski-Gesamtnote aus, deshalb waren wir alle sehr um gute Sozialpunkte bemüht.

Wir, der 11. Jahrgang, waren vom 07.01.-13.01.2018 in Uttendorf (Österreich) zum Skikurs. Diese eine Woche Ski-/ Snowboardkurs, Theorieunterricht und eine Klausur ersetzen dann ein ganzes Halbjahr Sportunterricht.

Die Sozialnote besteht natürlich eigentlich aus sozialem Verhalten, Pünktlichkeit, usw.  Dazu kam aber auch noch die Fahrnote für die Technik, an welcher alle kräftig gearbeitet haben: die Snowboarder haben auf der Piste gechillt oder Schneebälle geworfen und Skifahrer geärgert… also alles wie immer. Die Skifahrer sind sexy den Berg runter gecarvt, nach dem Motto „Schuss bis zum Schluss und allzeit bremsbereit“, sind im Flughörnchen-Style mit angeschnallten Segeln die Pisten runter „geflogen“ und haben sich über die Snowboarder aufgeregt. Also wirklich alles wie immer. Wobei man sagen muss, dass das Carven der Snowboarder auch immer sexyer wurde.

Fotos:  privat

Auf den Fahrten mit dem Skibus haben immer so gut wie alle geschlafen. Da haben die Lehrer sich gefreut, dass wir so ein lieber, ruhiger Kurs sind und wir waren glücklich, dass wir schlafen konnten. Somit waren alle zufrieden.

Sobald wir zu Hause ankamen begann die Schlacht um die Duschen (fünf Duschen für 50 Schüler…).

Das Warten vor der Dusche haben wir uns mit dem Kartenspiel „Arschloch“ verkürzt oder auch mit  „Frozen“-Songs, sehr zur Freude der Lehrer, die in den umliegenden Zimmern gewohnt haben. Viele haben dann eigentlich doch lieber vor der Dusche gewartet als zu duschen und haben sich auch nach dem Duschen wieder zu den Wartenden gesellt. Das Sofa vor der Dusche war vor dem Abendessen praktisch ein zentraler Sammelplatz.

Auch die Abende in der Hütte haben wir gut gefüllt mit überwiegend niveauvoller Musik, vielen Kartenspielen, Tischtennis oder dem Spiel „Psycho“ und auch gelegentlich Haare schneiden bei dem ein oder anderen. Ich sage nur: „Der Hahn muss…“ (Ich denke ihr könnt selber ergänzen ;))

Wir hatten sehr schöne Tage auf der Piste mit bleibenden Erinnerungen, auch  wenn es leider aufgrund von Unwetter nur vier waren. Aber auch den uns fehlenden Tag haben wir gut in einem Naturkundemuseum rumgekriegt, was eine sehr abwechslungsreiche und interessante Alternative war.  Auf der Piste wäre es natürlich schöner gewesen, das steht außer Frage. Aber wir konnten im Museum unsere Boulderskills beweisen, waren also nicht ganz unsportlich an diesem Tag.

Die Herbergsfamilie Egger hat uns wieder sehr gut bekocht und es irgendwie problemlos mit uns ausgehalten. Dafür nochmals Danke! Auch an unsere Lehrer und Ehemaligen, die die ganze Woche mit uns verbracht haben und uns diese Fahrt ermöglichten. Danke an Sie (Kussi, Herr Thomiczny, Frau Uebeler-Wehowsky, Frau Sterzik, natürlich auch Knapi und Jule). An Frau Böttcher, die wir nicht vergessen wollen, nochmal gute Besserung, denn sie wäre so gerne mitgekommen und war leider durch ihre Sportsperre verhindert.

Und zu guter Letzt, unser lieber Busfahrer Ingo, der sich sehr bemüht hat das Gleichgewicht auf dem Snowboard zu bewahren und sich dann doch lieber für die Ski entschieden hat (wer weiß, vielleicht lag es ja am Lehrer…. Nehmen sie es mir nicht böse Frau U, wir wissen alle, dass Sie eine tolle Lehrerin sind und dass es auch Schüler gibt, die es einem nicht einfach machen. (Damit ist nicht nur er gemeint))

In diesem Sinne wünsche ich euch allen wunderschöne Winterferien und dem ein oder anderem Spaß beim Ski-/Snowboardfahren und natürlich denjenigen, die sich beim Skikurs verletzt haben oder anderweitig erkrankt sind, gute Besserung!

 

Von Anonym

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