Hinter der großen Tür des Lehrerzimmers

Im Rahmen einer neu erscheinenden Artikelserie, mit dem Namen „ELIntern-dem ELG auf der Spur“ waren wir am 05.03.2018 nach der 8. Stunde im Lehrerzimmer mit Frau Schuchardt verabredet, um den ersten Artikel für die Serie zu schreiben.

Die Reihe „ELIntern-dem ELG auf der Spur“ beschäftigt sich mit wichtigen Personen, Jobs oder Einrichtungen innerhalb unserer Schule. Mit ihr wollen wir einen Einblick in die uns sonst verborgenen Dimensionen werfen und mehr über die Organisation und den Aufbau des ELGs erfahren. Wir hoffen, wir können euch für die verborgenen Geheimnisse interessieren. Wollt ihr mehr über ein bestimmtes Thema erfahren? Schreibt es uns gern in die Kommentare. Wir freuen uns über jegliche Vorschläge.

Wahrscheinlich hat sich jeder schon einmal gefragt was sich hinter der großen Tür versteckt.

Als erstes wurden wir von Frau Schuchardt in das eigentliche Lehrerzimmer geleitet. Es ist ein gut durchleuchteter Raum mit einer angenehmen Arbeitsatmosphäre. Auf jeden Fall waren wir dieser Ansicht. Die vielen Tische sind in unterschiedlich großen Gruppen zusammengestellt, wobei auf manchen Ordnung, auf anderen eher das Chaos zu herrschen scheint.
Nach einem kurzen Blick fragten wir, ob wir ein paar Fotos für unseren Artikel schießen dürften. Die Lehrer/innen waren sofort sehr hilfsbereit und scherzten mit uns herum. Für das Foto setzen sie sich extra so hin, dass sie möglichst produktiv aussahen und verstauten hastig ihre Brotdosen.

Danach wurden wir schnell auf die Ecke links von uns aufmerksam gemacht. Was wir sahen, sorgte bei uns beiden sofort für ein bisschen Eifersucht.
Die Sitzecke, in der die Lehrer, laut Frau Schuchardt, vor dem Unterricht ihren Kaffee trinken, war einfach unglaublich cool. Die Sitze sind mit dicken Polstern versehen und bestimmt richtig gemütlich. Die Sonne sorgte zusätzlich dafür, dass auch dieser Teil des Raumes hell und freundlich wirkte. Das einzige, was uns Kopfzerbrechen bereitete, war das Bild links an der Wand. Ist es ein Wort? Ist es abstrakte Kunst? Wir wurden daraus nicht schlau. Habt ihr eine Idee oder Theorie was es darstellen soll?

Danach führte Frau Schuchardt uns zurück in den Gang, wo sich direkt zu unserer Linken die Tür zu einer Küche befindet. Diese war kleiner als gedacht und machte es uns schwierig sie zu fotografieren. Natürlich fiel uns auch sofort die Unordnung auf, die dort herrschte. Aber wie Frau Schuchardt treffend bemerkte: „Lehrer und Ordnung? – Niemals!“ Was uns ebenfalls überraschte, waren die vielen Kaffeemaschinen. Kein Wunder, dass pro Lehrer 10 € Kaffeegeld monatlich zustande kommen. Um diese wurden auf einem orangenen Zettel gebeten, falls sie für Februar noch fällig waren.

Als wir nach den Fächern der Lehrer fragten, wurden uns zuerst große, graue Schrankwände gezeigt, welche uns bereits im Gemeinschaftsraum aufgefallen waren. Im Flur zum Krankenzimmer stehen sie zum Beispiel auf der rechten Seite, gut sichtbar für uns.

Dies sind aber nicht die Fächer, in die unsere eingereichten Zettel gelangen, sondern die „Spinde“ der Lehrer. Die von Frau Schuchardt sogenannten Kollegenfächer, in die wir unsere Nachrichten an die Lehrer legen lassen, stehen gut sichtbar im Eingangsbereich und sind deutlich schmaler und kleiner.

Die Frage nach den Privattoiletten der Lehrer ist nun auch geklärt. In dem schmalen Durchgang des oberen Aulafoyers und des Lehrerzimmers befinden sich zwei Toiletten, eine für Damen und eine für Herren. Doch diese waren unmöglich zu fotografieren, da der Gang zu schmal, kurz und schlecht beleuchtet war.

Auf dem Rückweg fiel uns ein Raum mit vielen Wörterbüchern, Lexika und andere Büchern auf. Die zwei Drucker an der Rückwand fielen uns erst später auf, weil wir so beeindruckt von der Anzahl der Bücher waren. Nebenbei erwähnte Frau Schuchardt, dass wir knapp 80 Lehrer und Referendare bei uns an der Schule haben… Und diese benutzen nur ZWEI Drucker.

Danach war unser kleiner Rundgang durch das Lehrerzimmer auch schon beendet. Wir waren zwar nicht in jedem Zimmer drin, wie im Archiv, den Büros der Leitungsebene, etc. Dennoch glauben wir, dass dieser kleine Einblick schon ziemlich beeindruckend war. Wie steht ihr dazu?

Magdalena Tanneberger (9b) und Swantje Paulsen (9b)

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